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21Okt2026

Einladung zur Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Förderverein der Staatlichen Berufsschule I Bayreuth lädt alle Mitglieder herzlich zur Mitgliederversammlung ein:

Dienstag, 24. November 2026, 18:30 Uhr
Staatliche Berufsschule I Bayreuth, Kerschensteinerstr. 6, Raum A1.004

Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorsitzenden
  3. Kassen- und Revisionsbericht
  4. Entlastung der Vorstandschaft
  5. Wahl der Vorstandschaft
  6. Wünsche und Anträge
  7. Besichtigung des Neubaus

Einladung als PDF

Mehr zum Förderverein finden Sie hier.

02Okt2026

Spendenübergabe: Mobile Powercubes für die Bauabteilung

Die Bauabteilung der Berufsschule 1 Bayreuth hat zwei mobile Powercubes für digitale Endgeräte erhalten. Gespendet haben sie der Verein zur Förderung der Berufe des Bauhauptgewerbes e.V. und die IG BAU. Bei der Übergabe waren Thomas Ruckdäschel, Armin Bärnreuther und Mert Atanisev vor Ort.

Mit den Powercubes können Tablets und Laptops im Neubau überall dort geladen werden, wo gerade gelernt wird. Das kommt vor allem den offenen Unterrichtskonzepten zugute. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten nicht mehr nur im Klassenzimmer, sondern auch auf den neuen Marktplätzen, im Außenbereich und auf der Dachterrasse. Die Geräte sind so jederzeit einsatzbereit, und eine Steckdose muss dafür nicht mehr gesucht werden.

Die Bauabteilung bedankt sich herzlich bei den Spendern für ihre Unterstützung.


 

26Jun2026

Kooperationstag Metallseminare und UniSchule

„Einsatz von KI in der Beruflichen Bildung“

Ende Juni fand an der Berufsschule 1 in Bayreuth der dritte Kooperationstag zwischen der UniSchule und den Metallseminaren Metalltechnik aus Bayreuth und Weiden statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der praxisorientierte Einsatz von Künstlicher Intelligenz im schulischen Alltag.

Nach einem einführenden theoretischen Input durch Moritz Dier, der die wissenschaftlichen Grundlagen darlegte und anschauliche Beispiele vorstellte, arbeiteten Referendare und Referendarinnen der beiden Seminargruppen und Studierende des Masterstudiengangs Berufliche Bildung in gemischten Gruppen an konkreten Anwendungsideen. Ziel war es, KI-Tools so zu entwickeln und zu nutzen, dass sie Lehrkräfte in Planung, Umsetzung und Individualisierung von Unterricht unterstützen sowie den Schülerinnen und Schülern das Lernen mit, über und trotz KI ermöglichen.

Die Gruppen entwickelten unter anderem:

  • KI-generierte Apps für den Unterricht, die Lerninhalte interaktiv aufbereiten.
  • Chatbots und KI-Assistenten, die als Tutor oder Hilfswerkzeuge für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gedacht sind.
  • Konzepte und Prototypen, wie KI bei der Unterrichtsplanung und -differenzierung eingesetzt werden kann.

Moritz Dier sowie die Seminarlehrkräfte Nikolas Grieger und Stefanie Schmidt-Kreutzer zeigten sich von den Ergebnissen überzeugt. Auch die Teilnehmenden bewerteten den Tag als erfolgreich und lehrreich.

Fazit: Ein gewinnbringender Kooperationstag, der praxisnahe Perspektiven für den sinnvollen Einsatz von KI in der Beruflichen Bildung geliefert hat und das erfolgreiche Zusammenwirken von Hochschule und Seminarbildung weiter stärkt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!


 

25Jun2026

Exkursion der ITG10v an die Universität Bayreuth

Die Klasse ITG10v besuchte in diesem Schuljahr an vier Terminen – am 10., 12., 17. und 19. Juni – die Universität Bayreuth, um praxisnahe Einblicke in moderne IT-Anwendungen zu gewinnen. Die Workshops fanden im Rahmen des Projekts KMUpedia statt, das vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert wird.

KMUpedia – kurz für „Kompetenzentwicklung in KMU zu Programmierkonzepten für datenintensive Anwendungen" – ist ein gemeinsames Vorhaben der Universität Bayreuth und der Universität Regensburg. Sein Ziel ist der Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis: In Workshops und Netzwerktreffen werden praxisnahe Programmierkonzepte und Werkzeuge für datenintensive Anwendungen vermittelt. Getragen wird das Projekt in Bayreuth vom Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme (Prof. Dr.-Ing. Stefan Jablonski) und dem Fachgebiet Digitales Lehren und Lernen und Didaktik der Informatik (Dr. Matthias Ehmann), in Regensburg vom Lehrstuhl für Prozessbasierte Informationssysteme (Prof. Dr. Stefan Schönig). Von diesen Inhalten konnte auch unsere Klasse profitieren.

In verschiedenen Workshop-Einheiten lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man mit SQL und SQLite eigene Datenbanken plant, erstellt und abfragt. Außerdem erhielten sie eine Einführung in die Programmierung mit Python und setzten einfache Programme sowie Datenanalysen um. Besonders spannend war das Arbeiten mit dem Raspberry Pi: Hier konnten Daten von Sensoren ausgelesen, direkt in einer Datenbank gespeichert und schließlich visualisiert werden.

Ein besonderes Highlight war auch die Einladung zum Mittagessen in die Mensa der Universität, bei dem die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Campusleben gewinnen konnten.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Universitäten Bayreuth und Regensburg, das die Workshops organisiert und die Klasse hervorragend betreut hat. Die Exkursion ermöglichte viele praktische Erfahrungen, die im späteren Berufsleben von großem Nutzen sein werden.


 

15Mai2026

Internationale Praxiserfahrungen in Wien – Ein Erasmus+ Projekt

Im Rahmen des Erasmus+ Programms nahmen acht Auszubildende der Berufsschule 1 Bayreuth (1 Fotografin, 1 Kfz-Mechatronikerin und 1 Kfz-Mechatroniker, 2 Fachinformatiker für Systemintegration und 3 Zimmerer) an einer dreiwöchigen Mobilität in Wien teil. Während ihres Aufenthalts absolvierten sie Praktika in passenden Betrieben und konnten dabei wertvolle Einblicke in die österreichische Arbeitswelt gewinnen sowie ihre fachlichen Kompetenzen praxisnah erweitern. Gleichzeitig stärkten sie ihre Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und berufssprachlichen Fähigkeiten. Die Organisation und Durchführung wurde maßgeblich durch den Internationalen Fachkräfteaustausch (IFA) Wien unterstützt, der sowohl bei der Vermittlung der Praktikumsplätze als auch bei Unterkunft und Betreuung vor Ort half – hierfür ein herzlicher Dank. Neben den praktischen Erfahrungen nutzten die Teilnehmenden ihre Zeit auch, um die Stadt Wien mit ihren kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Insgesamt leistete die Mobilität einen wichtigen Beitrag zur persönlichen und beruflichen Entwicklung der Teilnehmenden und entspricht in hohem Maße den Zielen von Erasmus+ in der Berufsbildung.

Erfahrungsbericht von Jolina Löhlein (Fotografin XFG11):
Ich durfte mein Auslandspraktikum im Farbraum Wien machen. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, mehr in den Bereich von Fine-Art-Prints einzutauchen und neue Kontakte knüpfen zu können. Außerdem war ich bei einem Vortrag des Österreichischen Wirtschaftsverbands über KI bzw. AI-Fusion dabei.
Mir wurde von Anfang an viel Verantwortung übertragen, wie zum Beispiel Filmentwicklungen bei Foto Fayer abzuholen, bei uns zu verpacken und anschließend bei United Camera abzuliefern. Das war auch eine gute Gelegenheit, mehr von Wien zu sehen.
Auch über Farben und neue Lichtsetzungen wurde mir sowohl theoretisch als auch praktisch viel beigebracht. Dadurch, dass mein Chef vor Ort auch an Berufsschulen tätig ist, konnte ich dort Kontakte knüpfen und mehr über den Ablauf hier in Österreich erfahren – ich muss sagen, da gibt es schon einige Unterschiede.
Allgemein kann ich jedem, der die Möglichkeit hat, eine solche Erfahrung machen zu können, nur ans Herz legen, diese Chance zu nutzen.

   


 

09Mai2026

Letzter Schultag der BZI 12a im Bayreuther Festspielhaus

Am 8. Mai 2026 verbrachte die Abschlussklasse BZI 12a der Zimmerer ihren letzten Schultag an einem besonderen Lernort: dem Bayreuther Festspielhaus auf dem Grünen Hügel. Begleitet wurde die Klasse von den beiden Lehrkräften Herrn Reul und Herrn Redwitz.

Dank der sehr guten Vorbereitung durch die Schülerinnen und Schüler konnte die Führung nicht nur als kultureller Ausflug, sondern auch als fachlich interessanter Einblick in Baugeschichte, Architektur und Konstruktion genutzt werden. Das Festspielhaus wurde nach den Vorstellungen Richard Wagners errichtet; die Grundsteinlegung erfolgte 1872, die ersten Festspiele begannen 1876. Architekt war Otto Brückwald, der Grundzüge früherer Planungen Gottfried Sempers übernahm. Besonders bekannt ist das Haus bis heute für seine schlichte Bauweise, den hölzernen Zuschauerraum und die außergewöhnliche Akustik.

Während der Führung erhielt die Klasse Einblicke in verschiedene Bereiche des Gebäudes. Besichtigt wurden unter anderem die Königsloge, der Bereich unterhalb der Zuschauerränge, der Orchestergraben, die Bühne mit Blick von der dritten Galerie sowie der Dachstuhl. Gerade für angehende Zimmerer war der Blick in die historische Dachkonstruktion besonders spannend.

Den gelungenen Abschluss fand der letzte Schultag bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Bürgerreuth. So endete die gemeinsame Schulzeit der BZI 12a in angenehmer Atmosphäre – informativ, eindrucksvoll und mit einem starken Bezug zum eigenen Handwerk.

 


 

28Apr2026

Erasmus+ Aufenthalt in Dublin – Internationale Erfahrungen für angehende Fachkräfte

Im Rahmen des Erasmus+-Programms nahmen neun Schüler der TFE1 (Fachschule für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität) sowie der Elektroabteilung der Berufsschule 1 Bayreuth an einem zweiwöchigen Auslandsaufenthalt in Dublin, Irland, teil. Ziel der Maßnahme war es, die fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen der Schüler zu stärken und ihnen wertvolle internationale Erfahrungen zu ermöglichen.

Während ihres Aufenthalts absolvierten die Teilnehmer einen Kurs „KIC – Kaufmann International“ an der renommierten ATC-Sprachschule in Dublin. Der Unterricht fand vollständig in englischer Sprache statt und vermittelte praxisnahe Inhalte aus den Bereichen internationale Wirtschaft, Kommunikation und interkulturelles Arbeiten. Besonders im Fokus standen dabei berufsbezogene Sprachkompetenzen, Präsentationstechniken sowie das Arbeiten in internationalen Teams. Die Schüler konnten ihre Englischkenntnisse deutlich verbessern und zugleich mehr Sicherheit im beruflichen Sprachgebrauch gewinnen. Zum erfolgreichen Abschluss des Kurses erhielten alle Teilnehmer das international anerkannte und kammerzertifizierte Weiterbildungszertifikat „Kaufmann International Certificate“, das ihre erworbenen fachlichen und sprachlichen Kompetenzen offiziell bestätigt.

 

Neben dem Unterricht bot das Programm ein abwechslungsreiches kulturelles Rahmenangebot. Im Rahmen von zwei geführten Stadttouren lernten die Schüler die irische Hauptstadt mit ihrer bewegten Geschichte, ihren vielfältigen Stadtvierteln und bedeutenden Sehenswürdigkeiten kennen. Weitere Programmpunkte waren die Besichtigung der traditionsreichen Butler’s Chocolate Factory, bei der Einblicke in Produktionsprozesse und Qualitätsmanagement gewonnen wurden, sowie ein Besuch im weltberühmten Guinness Storehouse, das Industriegeschichte, Marketing und irische Identität eindrucksvoll verbindet.

 

Auch außerhalb des offiziellen Programms nutzten die Schüler ihre Zeit intensiv. In ihrer Freizeit erkundeten sie Dublin und die umliegende Region, besuchten Museen, Parks und Küstenorte und kamen dabei regelmäßig mit Einheimischen in Kontakt. So konnten sie die irische Kultur, Gastfreundschaft und Lebensart hautnah erleben. Der Aufenthalt förderte nicht nur Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, sondern auch Teamfähigkeit und Offenheit gegenüber anderen Kulturen – Kompetenzen, die in einer zunehmend globalisierten Arbeitswelt von großer Bedeutung sind.

Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ stellen eine wertvolle Ergänzung zur schulischen Ausbildung dar. Die Teilnehmer erweitern ihren persönlichen Horizont, stärken ihre beruflichen Perspektiven und erwerben wichtige Schlüsselqualifikationen für eine international geprägte Arbeitswelt. Der Aufenthalt in Dublin bot den Schülern der Technikerschule und der BS1 Bayreuth die Möglichkeit, fachliche Inhalte mit praktischen Sprach- und Kulturerfahrungen zu verbinden. Die gewonnenen Eindrücke, neuen Kompetenzen und persönlichen Erfahrungen wirken nachhaltig und geben wertvolle Impulse für den weiteren Ausbildungs- und Berufsweg.

Ein besonderer Dank gilt deshalb dem Erasmus+-Programm sowie der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer (AHK), die diese erfolgreiche Maßnahme ermöglicht haben.

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26Mär2026

Tage der Berufe an der Staatlichen Berufsschule 1 Bayreuth

Im Rahmen der Initiative „Tag des Handwerks“ fand am 25. und 26. März 2026 bereits zum zweiten Mal eine erfolgreiche Kooperation zwischen der Handwerkskammer für Oberfranken und der Staatlichen Berufsschule 1 Bayreuth statt. 

An den beiden Veranstaltungstagen konnten rund 530 Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien, Realschulen, Mittelschulen sowie privaten Schulen die Welt des Handwerks auf besonders anschauliche und praxisnahe Weise kennenlernen. Ziel der Veranstaltung war es, jungen Menschen die große Bandbreite handwerklicher Berufe näherzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Talente und Interessen zu entdecken. 

An insgesamt 16 abwechslungsreichen Stationen hieß es deshalb nicht nur zuschauen, sondern vor allem: selbst ausprobieren, mitmachen und Handwerk live erleben. Die Jugendlichen konnten erste praktische Erfahrungen sammeln, mit Werkzeugen und Materialien arbeiten und einen unmittelbaren Eindruck davon gewinnen, wie vielseitig, kreativ und zukunftsorientiert das Handwerk ist. 

Vertreten waren Berufe aus den Bereichen Bau, Metall, Elektro, KFZ, Körperpflege, Ernährung und IT. Damit bot die Veranstaltung einen eindrucksvollen Querschnitt durch die handwerkliche Berufswelt und zeigte, wie breit die beruflichen Möglichkeiten in diesen Bereichen gefächert sind. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vielleicht sogar erste Ideen für ihren eigenen beruflichen Weg zu entwickeln. 

Im Rahmen eines offiziellen Presserundgangs durften die Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammer und der Berufsschule zahlreiche Gäste begrüßen. Unter ihnen befanden sich Schulleiterinnen und Schulleiter anderer Schulen, offizielle Vertreter des Handwerks sowie der neue Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth, Herr Dr. Andreas Zippel. Der Besuch unterstrich die hohe Bedeutung der Veranstaltung für die berufliche Orientierung junger Menschen und für die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Handwerk in der Region. 

Ein besonderer Dank gilt der Hauptorganisatorin der Handwerkskammer für Oberfranken, Frau Elisa Martin, sowie dem Leiter des Bereichs Bildung, Herrn Sven Neukam, für ihr großes Engagement, die hervorragende Vorbereitung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Durch ihren Einsatz wurde auch die zweite Auflage des „Tags des Handwerks“ zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Florian Hübner
Außenkoordinator BS 1 BT 

 

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26Mär2026

Betriebsbesichtigung bei Stäubli im Rahmen der Weiterbildung zum Berufsspezialisten für Industrielle Transformation

Fünf Teilnehmer unserer Weiterbildung zum geprüften Berufsspezialisten für Industrielle Transformation besuchten die Firma Stäubli in Bayreuth. Das Unternehmen zählt international zu den führenden Anbietern mechatronischer Lösungen und ist am Standort Bayreuth mit rund 600 Mitarbeitenden vertreten. Während des Besuchs stand insbesondere der Bereich Robotics im Mittelpunkt.

Bei der Führung durch Werkstatt, Büros und Aufenthaltsbereiche erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die moderne Arbeitswelt eines international aufgestellten Unternehmens. Besonders deutlich wurde dabei die enge Verflechtung zwischen den verschiedenen Kompetenzbereichen. Durch die fortschreitende Digitalisierung gewinnt die Schnittstelle zwischen dem kaufmännischen und dem gewerblichen Bereich zunehmend an Bedeutung. Prozesse müssen transparent und nachvollziehbar gestaltet werden – genau jene Inhalte, für die unsere Berufsspezialisten während der Weiterbildung sensibilisiert werden.

Durch das Format AusbildungPLUS beginnt die Weiterbildung bereits während der Lehrzeit.

Nach dem ersten Lehrjahr bieten wir interessierten Ausbildungsbetrieben sowie Auszubildenden aller industriellen Bereiche die Möglichkeit, mit der Weiterbildung zum geprüften Berufsspezialisten für Industrielle Transformation auf DQR-Stufe 5 zu starten. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Ausbildungsbetriebe können gezielt die berufliche Handlungskompetenz ihrer Auszubildenden fördern. Für die Auszubildenden wird der Einstieg in den Weiterbildungssektor durch die begleitende Unterstützung während der Ausbildung erleichtert.

Der Blick nach links und rechts

Im Mittelpunkt der Weiterbildung steht die Fähigkeit, über das eigene Berufsbild hinauszublicken.

  • Gewerblich-technische Auszubildende erhalten Einblicke in kaufmännische Prozesse.
  • Angehende Kaufleute erwerben ein grundlegendes technisches Verständnis.

Diese Vernetzung von Kompetenzen zeigte sich auch bei Stäubli: Moderne Unternehmen benötigen Fachkräfte, die verschiedene Bereiche miteinander verbinden, Abläufe ganzheitlich verstehen und sicher über Schnittstellen hinweg kommunizieren können.

Besonders möchten wir uns bei Sonja Fichtel und Marco Meyer bedanken, die den Besuch bei Stäubli als wertvolle Ergänzung zur Weiterbildung ermöglichten. Die Erzählungen aus dem Alltag der beiden verdeutlichten praxisnah, wie wichtig breit qualifizierte Fachkräfte in der Industrie sind und wie die BS1 Bayreuth ihre Auszubildenden frühzeitig auf diese Anforderungen vorbereitet. 


 

27Jan2026

Die Spengler der BS 1 liefern das beste Dachmodell beim Spenglerwettbewerb in Stochov

Die Spengler aus der Staatlichen Berufsschule 1 Bayreuth legten beim Spenglerwettbewerb 2026 in Stochov, Tschechien, die Messlatte sehr hoch. Jonas Dotzer und Michael Ring aus der Klasse MKP12 folgten einer Einladung der tschechischen Partnerschule und vertraten die BS 1 bei diesem Leistungsvergleich. In den hervorragend ausgestatteten Werkstätten der gastgebenden Schule fertigten unsere Schüler ein anspruchsvolles Dachmodell aus Aluminium, das höchste Präzision, saubere Falztechniken und Maßhaltigkeit erforderte.

Mit großem handwerklichem Können, hoher Konzentration und einer beeindruckend sorgfältigen Arbeitsweise gelang es unseren Schülern, das überzeugendste Dachmodell des gesamten Wettbewerbs zu fertigen. Die Jury bewertete ihr Werkstück als das beste unter allen Beiträgen aus Tschechien, Österreich und Deutschland – ein deutlicher Beweis für die hohe fachliche Qualität der Ausbildung an der BS 1 und das Engagement der Klasse MKP12.

Neben dem handwerklichen Erfolg traten unsere Schüler auch abseits der Werkstätten äußerst positiv in Erscheinung. Durch ihr freundliches, respektvolles und offenes Auftreten gegenüber den internationalen Teams repräsentierten sie die BS 1 auch menschlich und sozial in hervorragender Weise und trugen damit maßgeblich zu einem gelungenen Austausch zwischen den Schulen bei.

Der Spenglerwettbewerb 2026 in Stochov war insgesamt ein großer Erfolg und wird allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben. Die Leistungen unserer Schüler aus der MKP12 zeigten eindrucksvoll, wie gut vorbereitet, motiviert und professionell der Nachwuchs der BS 1 ist – und wie hoch die Messlatte von ihnen gelegt wurde.
Ein besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an unsere Partnerberufsschule in Stochov mit dem dazugehörigen Organisationsteam.