Die Universität Bayreuth und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) haben eine zukunftsweisende Kooperation geschlossen, um dem Mangel an qualifizierten Lehrkräften für berufliche Schulen entgegenzuwirken. Im Zentrum steht ein neuer, eng verzahnter Bildungsweg vom Bachelorstudiengang „Ingenieurpädagogik“ an der THWS bis zum Masterstudiengang „Berufliche Bildung“ an der Universität Bayreuth.
Ein besonderes Highlight: Die Staatliche Berufsschule 1 Bayreuth ist als Kooperationspartner Teil des innovativen Universitätsschulkonzepts „Bayreuther Prägung“. Dieses Modell verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit schulpraktischer Erfahrung und bereitet die Studierenden optimal auf den Lehrerberuf vor.
Weitere Informationen zur Kooperation finden Sie in der Pressemitteilung der Universität Bayreuth.
Die Klasse ITT11d besuchte am 7. und 8. Juli sowie am 21. und 22. Juli die Universität Bayreuth, um praxisnahe Einblicke in moderne IT-Anwendungen zu gewinnen. Die Workshops fanden im Rahmen des Projekts <KMUPedia/> statt, das vom Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert wird..
In verschiedenen Workshop-Einheiten lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man mit SQL und SQLite eigene Datenbanken plant, erstellt und abfragt. Außerdem erhielten sie eine Einführung in die Programmierung mit Python und setzten einfache Programme sowie Datenanalysen um. Besonders spannend war das Arbeiten mit dem Raspberry Pi: Hier konnten Daten von Sensoren ausgelesen, direkt in einer Datenbank gespeichert werden und schließlich visualisiert.
Ein besonderes Highlight war auch die Einladung zum Mittagessen in die Mensa der Universität, bei dem die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Campusleben gewinnen konnten.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Team der Universitäten Bayreuth und Regensburg, das die Workshops organisiert und die Klasse hervorragend betreut hat. Die Exkursion ermöglichte viele praktische Erfahrungen, die im späteren Berufsleben von großem Nutzen sein werden.
Am 23. Juni 2025 durften wir an der BS1 Bayreuth Berufsschulleiter sowie Qualitätsverantwortliche aus der Mongolei sowie der Bayreuther Akkreditierungsagentur ACQUIN e. V. zu einem intensiven Fachaustausch begrüßen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung, Schulentwicklung und internationale Zusammenarbeit im Rahmen eines mongolischen Akkreditierungsprogramms.
Auf dem Tagesplan stand ein vielfältiges Programm, das den Gästen nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch praktische Einblicke in die duale Ausbildung und die Schulentwicklung an der BS1 bot.
Im Folgenden ein Rückblick auf einen erkenntnisreichen und partnerschaftlichen Tag in Bayreuth!

Einblick in das duale System – gemeinsamer Auftakt an der BS1 Bayreuth
Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Herrn Hofmann und Herrn Zimmermann. Die Gäste erhielten einen Überblick über die Struktur und Besonderheiten des dualen Ausbildungssystems in Deutschland.
Anschließend erläuterte Dr. Moritz Dier die aktuellen Entwicklungen im Bereich Qualitätsmanagement und Schulentwicklung an der BS1 – ein Thema, das auf großes Interesse stieß.

Praxisbezug und Schulbau – ein Blick hinter die Kulissen
In einem virtuellen Rundgang durch den Neubau der BS1 präsentierte Christian Weiß die baulichen und konzeptionellen Neuerungen, die auf moderne Anforderungen beruflicher Bildung ausgerichtet sind.
Gemeinsames Mittagessen & Dialog mit Partnerinstitutionen
Ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine der Handwerkskammer bot Gelegenheit zum informellen Austausch. Am Nachmittag fand ein vertiefender Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der HWK sowie der IHK statt. Dabei standen Fragen zur Anerkennung, Prüfungspraxis und Qualitätssicherung im Fokus.
Empfang im Rathaus – Wertschätzung auf kommunaler Ebene
Den feierlichen Abschluss des Besuchstags bildete ein Empfang im Bayreuther Rathaus durch Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. Dabei wurde die Bedeutung der internationalen Bildungskooperation betont und der partnerschaftliche Austausch gewürdigt.


Fazit: Ein gelungener Austausch
Der Besuch unserer Gäste aus der Mongolei war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Die intensive inhaltliche Auseinandersetzung und der persönliche Dialog haben deutlich gemacht, wie wertvoll internationale Kooperation in der beruflichen Bildung ist – für beide Seiten.
Wir danken allen Mitwirkenden für ihr Engagement!